Häufig gestellte Fragen

Wir beantworten Ihre Fragen rund um die manuelle Verblisterung.

Häufig gestellte Fragen zum Verblistern mit SureMed

Um die manuelle Verblisterung in Ihrer Apotheke umzusetzen, müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden und einge Fragen geklärt sein. Welche räumlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Habe ich Software, um sofort starten zu können? Habe ich die richtigen Informations- und Vertragsunterlagen (z.B. Heimversorgungsvertrag oder Informationen für die Bewohner)? Damit Sie einen schnellen Überblick gewinnen, was für Sie relevant ist, haben wir einen Leitfaden für die manuelle Verblisterung zusammengestellt. Diesen haben wir in unserem Download-Bereich für Sie hinterlegt. Fragen, die uns häufig gestellt werden, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

1. Wie funktioniert das SureMed Blistersystem?

Der Apotheker erhält vom Arzt die Rezepte des Heimbewohners. Er bestellt die verordneten Medikamente. Alle Tabletten einer Woche werden vom Apotheker nach Verordnung in der SureMed Blisterkarte manuell zusammengestellt. Für jeden Patienten wird ein individueller Blister angelegt und mit patientenspezifischen Daten versehen. Das Pflegepersonal bringt den Blister direkt zum Patienten und übergibt ihm dort seine Medikation. Die Verblisterung bringt dem Bewohner mehr Arzneimittelsicherheit durch das Fachwissen und die Kontrollleistung des Apothekers sowie die geschützte Versiegelung seiner Tabletten.

2. Für wen eignet sich das SureMed Blistersytem?

Die SureMed Blisterkarten eignet sich besonders für ältere und chronisch kranke Menschen, die vermehrt auf die Einnahme vieler und unterschiedlicher Medikamente angewiesen sind. Durch die individuelle Zusammenstellung und Neuverpackung der verordneten Medikamente bietet die Verblisterung diesen Menschen eine neue Form der Arzneimittelsicherheit.

3. Eignet sich die manuelle Verblisterung für alle Medikamente?

Alle festen Arzneimittel, wie Tabletten, Kapseln und Dragees können in den SureMed Blisterkarten verpackt werden. Flüssige Arzneimittel, sowie Salben und Hilfsmittel können nicht in Blister gefüllt werden. Diese Medikamente werden separat vom Pflegepersonal ausgegeben. Ansonsten sind SureMed Blisterkarten grundsätzlich nicht an eine Vorauswahl bestimmter Medikamente gebunden. Sofern notwendig, können auch halbierte Tabletten verpackt und besondere Einnahmeschemata berücksichtigt werden.

4. Können Blister nur für Bewohner von Pflegeheimen bestellt werden?

Nein, SureMed Blisterkarten werden ebenfalls in der häuslichen Krankenpflege eingesetzt.

5. Welche Apotheken können teilnehmen?

Alle. Der Apotheker bindet so langfristig Kunden an sich, da er die komplette Standardmedikation eines Patienten stellt. Eine zusätzliche Software unterstützt ihn bei der Verblisterung und der Verwaltung der Patientendaten.

6. Was passiert, wenn sich die Medikation innerhalb einer Woche ändert?

Ändert sich die Standardmedikation, wird der befüllte Blister an die Apotheke zurückgegeben und neu zusammengestellt. Akut- und Bedarfsmedikamente werden vom Pflegepersonal zusätzlich zum Blister ausgegeben.

7. Wo bekomme ich die Software?

Die meisten Anbieter von Warenwirtschaftsprogrammen für Apotheken bieten die notwendige Software bzw. ein Heimversorgungsmodul an. Eine von Warenwirtschaftsprogrammen unabhängige Software erhalten Sie unter www.lenain-services.de.

8. Wie ist die rechtliche Situation nach der neuen Apothekenbetriebsordnung?

Für das manuelle Blistern ergibt sich, dass ein Qualitätsmanagement-System in der Apotheke integriert werden muss, das betriebliche Abläufe festlegt und dokumentiert, entsprechend Art und Umfang der pharmazeutischen Tätigkeiten. Ebenso sollen Regelungen zu Herstellung, Prüfung, Beschaffung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln sowie Patientenberatung definiert werden. Für die Verblisterung muss ein separater Raum geschaffen werden, der nur für Verblisterungszwecke genutzt wird. Dieser Raum muss entweder in der Apotheke direkt oder in angemessener Nähe zur Apotheke eingerichtet werden – jedoch darf die Verblisterung nicht im Heim durchgeführt werden.

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