Häufig gestellte Fragen zum Verblistern mit SureMed

Um die Verblisterung in Ihrer Apotheke umzusetzen, müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden und ein paar Fragen geklärt sein. Welche räumlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Habe ich die richtige Software, um sofort starten zu können? Habe ich die richtigen Informations- und Vertragsunterlagen (z.B. Heimversorgungsvertrag oder Informationen für die Bewohner)? Damit Sie einen schnellen Überblick gewinnen, was für Sie relevant ist, haben wir einen Leitfaden für die Verblisterung zusammengestellt. Diesen haben wir in unserem Download-Bereich für Sie hinterlegt.

Fragen, die uns häufig gestellt werden, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

  • Der Apotheker erhält vom Arzt die Rezepte des Heimbewohners. Er bestellt die verordneten Medikamente. Alle Tabletten einer Woche werden vom Apotheker nach Verordnung in der SureMed Blisterkarte gestellt. Für jeden Patienten wird ein individueller Blister angelegt und mit patientenspezifischen Daten versehen.

    Das Pflegepersonal bringt den Blister direkt zum Patienten und übergibt ihm dort seine Medikation. Die Verblisterung bringt dem Bewohner mehr Arzneimittelsicherheit durch das Fachwissen und die Kontrollleistung des Apothekers sowie die geschützte Versiegelung seiner Tabletten.

  • Die SureMed Blisterkarten eignen sich besonders für ältere und chronisch kranke Menschen, die vermehrt auf die Einnahme vieler und unterschiedlicher Medikamente angewiesen sind. Durch die individuelle Zusammenstellung und Neuverpackung der verordneten Medikamente bietet die Verblisterung diesen Menschen eine signifikant erhöhte Arzneimittelsicherheit.

  • Alle festen Arzneimittel, wie Tabletten, Kapseln und Dragees können in den SureMed Blisterkarten verpackt werden. Flüssige Arzneimittel, sowie Salben und Hilfsmittel können nicht in Blister gefüllt werden. Diese Medikamente werden separat vom Pflegepersonal ausgegeben. Ansonsten sind SureMed Blisterkarten grundsätzlich nicht an eine Vorauswahl bestimmter Medikamente gebunden. Sofern notwendig, können auch halbierte Tabletten verpackt und besondere Einnahmeschemata berücksichtigt werden.

    Für Fragen zu den Stabiltätsdaten der Medikamente sind die pharmazeutischen Hersteller die richtigen Ansprechpartner.

  • Nein, SureMed Blisterkarten werden ebenfalls in der häuslichen Pflege eingesetzt., sowohl über Pflegedienste als auch direkt für den einzelnen Patienten.

  • Alle. Der Apotheker bindet so langfristig Kunden an sich, da er die komplette Standardmedikation eines Patienten stellt. Eine zusätzliche Software unterstützt ihn bei der Verblisterung und der Verwaltung der Patientendaten. Neben der manuellen Verblisterung bietet Omnicell seit 2016 für größere Patientenzahlen auch den Kartenblisterautomaten VBM200F an, mit dem man die SureMed Blisterkarten maschinell befüllen und überprüfen kann.

  • Ändert sich die Standardmedikation, wird der befüllte Blister an die Apotheke zurückgegeben und neu zusammengestellt. Akut- und Bedarfsmedikamente werden vom Pflegepersonal zusätzlich zum Blister ausgegeben. Mit den Reparaturstreifen (Repairkit) können die Blisterkarten bei Bedarf neu verklebt werden.

  • Die meisten Anbieter von Warenwirtschaftsprogrammen für Apotheken bieten die notwendige Software bzw. ein Heimversorgungsmodul an. Eine von Warenwirtschaftsprogrammen unabhängige Software erhalten Sie unter www.lenain-services.de.

  • Für das manuelle Blistern ergibt sich, dass ein Qualitätsmanagement-System in der Apotheke integriert werden muss, das betriebliche Abläufe festlegt und dokumentiert, entsprechend Art und Umfang der pharmazeutischen Tätigkeiten. Ebenso sollen Regelungen zu Herstellung, Prüfung, Beschaffung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln sowie Patientenberatung definiert werden. Für die Verblisterung muss ein separater Raum geschaffen werden, der nur für Verblisterungszwecke genutzt wird.

    Dieser Raum muss entweder in der Apotheke direkt oder in angemessener Nähe zur Apotheke eingerichtet werden – jedoch darf die Verblisterung nicht im Heim durchgeführt werden.

  • Die Blisterkarten von Omnicell unterliegen ständigen Qualitätskontrollen und sind sowohl nach Europäischem Arzneibuch als auch nach der amerikanischen Food & Drug Administration zertifiziert. Sie können so in Ihrem QM nachweisen, dass die Blistermaterialien ihrem Verwendungszweck entsprechend zusammengesetzt sind. Die entsprechenden Zertifikate finden Sie hier Direkt-Download oder unter Mediathek.

  • Die Handhabung der SureMed Blisterkarten ist denkbar einfach, je nachdem ob Sie kalt oder heiß verblistern benötigen Sie unterschiedliches Equipment. Da für die Heißverblisterung ein Heißklebegerät erworben werden muss, sind die entsprechenden Blisterkarten kostengünstiger. Die nachfolgende Anleitung zeigt, wie die jeweilige Verklebetechnik funktioniert. Bitte beachten Sie, dass unser neuestes Produkt, der SureMed individual, etwas anders gehandhabt wird.

  • Wir von Omnicell haben für Sie unverbindliche Musterschreiben für die Kommunikation mit den verschiedenen Beteiligten aufgesetzt.  Diese finden Sie hier zum Download als Worddatei, die Sie individuell für sich anpassen können.

    • Muster Heimversorgungsvertrag
    • Muster Bewohnererklärung
    • Muster Dienstleistungsvereinbarung
    • Informationsschreiben für Ärzte

Anwender

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Informationen für Apotheker, Pflegeeinrichtungen,
Patienten und Mediziner.

Steigerung der Arzneimittelsicherheit für Ihre Patienten

  • Verbesserung der Einnahmetreue
  • Verminderung von Arzneimittelrisiken bei multimorbiden Patienten
  • Transparente Kontrolle der Rezeptierung durch das Blisteretikett
  • Doppelter Wechselwirkungscheck durch die Apotheke
  • Über 80.000 Patienten werden mit SureMed versorgt
  • Für Sie als behandelnder Arzt ändert sich nichts


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Zeit- und Kostenersparnis für die Pflegeeinrichtung

  • Mit SureMed können Sie in bei der Pflege viel Zeit und Geld sparen.
  • Mehr Arzneimittelsicherheit durch kontrollierte Medikamentengabe.
  • Medikationsänderungen schnell umsetzbar.
  • Patientenindividuelle Einnahmeschemata, auch mit Nüchterngabe.
  • Pharmazeutischer Wissenstransfer zwischen Apotheke und Heim.


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Zeit- und Kostenersparnis für die Pflegeeinrichtung

Hilfe bei der Tabletteneinnahme

  • Präparate werden in der richtigen Dosierung eingenommen.
  • Tabletten sind übersichtlich nach Einnahmezeitpunkten angeordnet.
  • Die Apotheke übernimmt die richtige Zusammenstellung.
  • Es findet zudem ein Check auf Neben- und Wechselwirkungen statt.
  • Die Gefahr von Verwechslungen wird vermindert.
  • Entlastung im Alltag für Patienten und Angehörige.
  • Ideal auch für die Urlaubs- und Geschäftsreise.


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