Pflegeeinrichtungen: Zeit- und Kostenersparnis mit Omnicell Blisterkarten

Für die Zusammensetzung der Medikamente in Pflegeheimen benötigen Fachkräfte pharmazeutisches Wissen, ungestörte Zeit, optimale räumliche Gegebenheiten und hygienische Arbeitsbedingungen.

Die Arbeitsverdichtung in der Pflege widerspricht diesen Anforderungen. Von der Bereitstellung bis zur Verabreichung kostet das Medikamentenmanagement viel Zeit. Wertvolle Zeit, die das Pflegepersonal für die Bewohner investieren könnte.

Verblistern spart Zeit und verbessert die Arbeitsbedingungen
Der Bundesverband patientenindividueller Arzneimittelverblisterer (BPAV) gab eine Studie in Auftrag, in der nachgewiesen werden konnte, dass durch die Verblisterung im Durchschnitt etwa 15 Minuten pro Bewohner pro Woche eingespart werden konnten. Das Pflegepersonal konnte somit entlastet und die gewonnene Zeit zur Intensivierung der Pflegequalität investiert werden.

Abgabe von Verantwortung
Die Verantwortung für die richtige Zusammenstellung der Arzneimittel übernimmt der Apotheker. Er kontrolliert neben der Dosierung auch die Verträglichkeit sowie Neben- und Wechselwirkungen der verschiedenen Medikamente. Die Pflegekräfte verantworten im Heim und in der ambulanten Pflege die richtige Ausgabe der vordosierten und sortierten Medikamente. "Die Sorge des Pflegepersonals ist, dass sich aus der Zeitersparnis Rationalisierungsmaßnahmen ergeben und Personal eingespart wird. Das geht aber nicht so einfach, da der Personalschlüssel in der Pflegesatzverordnung festgelegt ist.", so Holger Görges, Einrichtungsleiter der Diakonischen Altenpflege Wuppertal.

Transparente Kontrolle der Rezeptierung
Die Angaben auf dem Blisteretikett machen die Medikamentenversorgung jedes Patienten transparent. Welche Medikamente müssen wann verabreicht werden? Nach welchem Schema erfolgt die Verabreichung? Wie viele Tabletten stehen jeweils noch zur Verfügung? Das Blisteretikett gibt neben diesen Informationen auch Aufschluss über Chargen und Verfallsdaten der verabreichten Medikamente. Aus der Datenbank der Apotheke lässt sich zurückverfolgen, wann welche Medikamente verordnet wurden und wann sie an- oder abgesetzt wurden.

Hoher Wissenstransfer
Kritiker befürchten eine Deprofessionalisierung des Berufsstandes und den Verlust zum Bezug der Medikamente, wenn der tägliche Umgang mit Medikamenten fehlt. Genau Gegenteiliges wird aber vom Pflegepersonal berichtet, das mit dem System arbeitet: Durch die enge Zusammenarbeit mit der Apotheke und den detaillierten Angaben auf den Blisterverpackungen sei die Fachkompetenz gestiegen. Aufgrund der häufigen Kontaktaufnahme bezüglich Absprachen und der gemeinsamen Dokumentationskontrolle zwischen Mitarbeitern der Apotheke und der Pflegeeinrichtung herrscht ein großer Wissenstransfer. Das wiederum stärkt die pharmakologische Fachkompetenz der Pflegenden. Die Mitarbeiter haben zudem weniger Angst davor Fehler zu begehen.*

Mit den Omnicell Blisterkarten bieten wir Ihnen flexible Lösungen für Ihr individuelles Medikationsmanagement aus der inhabergeführten Apotheke vor Ort. Gerne nennen wir Ihnen eine Referenzapotheke. Senden Sie uns doch einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular oder fordern Sie sich ein kostenfreies Infopaket an.

*Quelle: DBFK, Aspekte zur Verblisterung von Arzneimitteln in stationären Pflegeeinrichtungen, Berlin Juli 2011