November 02, 2020

Neue Spitzentechnologie im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sorgt für effizientere Arbeitsabläufe und mehr Sicherheit

Bochum, Oktober 2020 Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden geht neue Wege im Bereich der Patienten- und Medikationsversorgung. Es setzt als erstes deutsches Krankenhaus Omnicells gesicherte, elektronische Medikamentenabgabe- und Aufbewahrungssysteme ein. Die sogenannten Omnicell „XT Cabinets“ sind speziell für die Aufbewahrung, Entnahme und Zuordnung von Betäubungsmitteln vorgesehen und wurden auf Intensivstationen und im zentralen OP-Bereich des Krankenhauses installiert bzw. in Betrieb genommen.

Mithilfe einer intelligenten Hard- und Softwarelösung sorgt das Omnicell-System dafür, dass Arbeitsabläufe besser und effizienter gestaltet, die Medikations- und Patientensicherheit erhöht sowie ein sicherer Umgang mit Medikamenten gewährleistet ist. Durch den Einsatz der XT Cabinets werden Bestände optimiert und die komplette Dokumentation der Betäubungsmittel entsprechend der Regularien aus der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV § 13 Nachweisführung) übernommen.

„Vornehmlich geht es darum, speziell das Management der Betäubungsmittel gesetzeskonform zu automatisieren und zu digitalisieren. Dies ist uns mit den Omnicell Cabinets gelungen und wirkt sich positiv auf unsere Arbeitsabläufe aus. Beispielsweise erfolgt die patientenbezogene Dokumentation bei der Entnahme nun automatisch“, erklärt Dr. Holger Knoth, Leiter der Klinik-Apotheke des Universitätsklinikums. „Für die Zukunft können wir uns vorstellen, auch die neueste Version der Cabinets einzusetzen, die die sichere Ausgabe von einzelnen Ampullen ermöglicht und damit die Prozesse weiter optimiert“, so Knoth.
Das Klinikum übernimmt als erster Anwender dieser Cabinets deutschlandweit eine Vorreiterrolle in Be¬zug auf die Patienten- und Arzneimitteltherapiesicherheit in Krankenhäusern.

„Es freut uns, dass mithilfe der Omnicell Cabinets eine dezentrale Unit-Dose Versorgung speziell für BTM gewählt wurde“, erklärt Ulrich Knipping, Senior Sales Manager DACH, bei Omnicell.

Als Spezialist für das Thema Medikamentenmanagement hat Omnicell kürzlich die Vision der Autonomous Pharmacy vorgestellt. Diese hat zum Ziel, manuelle und fehleranfällige Tätigkeiten durch effiziente und automatisierte Prozesse zu ersetzen. Dementsprechend baut das Unternehmen sein Produktportfolio (bestehend aus fortschrittlicher Automation, Data Intelligence und cloudbasierten Daten-Plattformen) weiter aus. Der Anspruch: Einen sichereren, konstanten und kosteneffektiven Medikations- und Managementprozess zu etablieren sowie menschliche Fehler zu minimieren.

„Omnicell arbeitet weltweit eng mit seinen Krankenhauspartnern zusammen, um intelligente und branchenführende Technologien zu entwickeln“, so Knipping. „Dadurch haben wir die Chance, die Patientensicherheit zu steigern, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und die Medikationssicherheit in Bezug auf Arzneimittel und insbesondere Betäubungsmittel zu erhöhen.“

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden (AöR)

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bietet medizinische Betreuung auf höchstem Versorgungsniveau. Als Krankenhaus der Maximalversorgung deckt es das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Das Universitätsklinikum vereint 26 Kliniken und Polikliniken, vier Institute und 17 interdisziplinäre Zentren, die eng mit den klinischen und theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten. Die räumliche und technische Ausstattung des Universitätsklinikums wird ständig auf den neuesten Stand gebracht. Zuletzt wurde Ende des Jahres 2018 das neue Haus 32 in Betrieb genommen, das, neben der Chirurgischen Notaufnahme, 17 hochmoderne OP-Säle, eine Intensivstation, interdisziplinäre Ambulanzen und 132 Betten, verteilt auf vier Pflegestationen beherbergt.

Mit 1.410 Betten und 201 Plätzen für die tagesklinische Behandlung von Patienten ist es eines der größten Krankenhäuser Sachsens und zugleich das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen. Das Einzugsgebiet reicht von Görlitz bis Glauchau, von Bad Brambach bis Hoyerswerda.
Rund 1.000 Ärzte decken im Universitätsklinikum Dresden das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. 2.000 Schwestern und Pfleger kümmern sich um das Wohl der Patienten.

Neben seiner zentralen Bestimmung, der Krankenversorgung, erfüllt das Universitätsklinikum Dresden auch Aufgaben der Aus-, Fort- und Weiterbildung des medizinischen Personals sowie im öffentlichen Gesundheitswesen.

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